Die „glamourösen Muschis“ aus den Kyiver Clubs und die Hacker Anonymous.
In seiner Reportage über das LS-Studio, die am 13. Februar 2019 erschien, warf El Espanol auch einen kurzen Blick auf die gerade aktuelle Szene in Kyiv (Kiew). Die Realität, die er unter dem Titel „Die Ukraine und die Sexualisierung der Mädchen“ ganz allgemein beschrieb, brach zufällig zwei Tage später ganz konkret, und viel krasser als angedeutet, hervor. Der neue Fall von kinderpornografischer Produktion, in dessen Mitte das siebenjährige Mädchen Sonya stand, war allerdings schon etwas früher angemahnt worden. Ein erster Hinweis ist wohl rein zufällig am Vortag auf dem imageboard ‚2 Chan‘, genannt ‚Dvach‘, der Kyiver Hacker Anonymous erschienen.

Dieser Kreis beansprucht[e] für sich auch, erste Beteiligte identifiziert zu haben. Im Folgenden werde ich zuerst die öffentliche Berichterstattung anhand einer ukrainischen Internet-Plattform des publizistischen Mainstreams wiedergeben, um sie dann durch Beiträge aus der Hacker Anonymous-Bewegung zu konterkarieren und zu vervollständigen.
Die Berichterstattung in den Poltawa News.
Am 25. Februar erschien in den Poltawa News (Poltawa = Stadt und gleichnamiger Oblast im Osten von Kyiv) folgende Meldung:
»Polizei in der Region Poltawa deckt Kinderporno-Studio in Kyiv auf: Kinder im Alter von 9 bis 17 Jahren involviert.«
oder:
25.Februar 2019, 10:27
»Strafverfolgungsbeamte aus der Ukraine haben gemeinsam mit Kollegen aus dem Vereinigten Königreich [!] ein Kinderpornostudio in Kyiv ausgehoben, nachdem ein Opfer aus der Region Poltawa Anzeige erstattet hat.« [Der Name dieses Studios war LoLand, vermutlich ein Kofferwort aus Lolita und Land; mb.]
»Die Polizei in der Region Poltawa hat den Betreiber [des] Kinderpornostudios … festgenommen. Nach Angaben des Pressedienstes der Regionalpolizei hat der Festgenommene in verschiedenen angemieteten Fotostudios in der Hauptstadt pornografisches Material mit jungen und minderjährigen Kindern organisiert, geleitet, daran teilgenommen, und Fotos und Videos davon gemacht. Er verkaufte die Aufnahmen im anonymen Segment des Internets an Kunden, die er in spezialisierten Foren fand.«
»Die Cyberpolizei gab weitere Einzelheiten… bekannt. Es stellte sich heraus, dass der 50-jährige Kyiver Foto- und Videomaterial verkaufte, auf dem ukrainische Kinder zu sehen sind. Bislang wurden 5 Kinder im Alter von 9 bis 17 Jahren als Opfer dieses Mannes identifiziert. Die verbotenen Inhalte, die von dem Studio gefilmt wurden, sind über verschiedene Ressourcen des TOR-Netzwerks – einem anonymen Segment des Internets – verbreitet und verkauft worden.«
»Die Mitarbeiter des Kyiver Büros der Cyberpolizei der ukrainischen Nationalpolizei erhielten von den britischen Strafverfolgungsbehörden (National Crime Agency und West Midlands Regional Organised Crime Unit) Informationen darüber, dass in der Ukraine möglicherweise ein Studio tätig ist, das pornografische Videos mit Kindern produziert.«

»Die Ermittler der nationalen Polizeibehörde in der Region Poltawa leiteten wegen des Vorfalls ein Strafverfahren nach Artikel 301 Teil 4 (Einfuhr, Herstellung, Verkauf und Verbreitung pornografischer Gegenstände) des ukrainischen Strafgesetzbuches ein.«
»[Der Betreiber des Studios] nahm an den Videoaufnahmen… unter Mitwirkung seines 21-jährigen Komplizen teil. Für die Dreharbeiten bezahlte er Minderjährigen zwischen fünfhundert und 1.500 Griwna [damals zwischen 15 und 50 Euro; mb]. Die Inhalte wurden dann in die Europäische Union, nach Asien und Amerika verkauft.«
»Nachdem sich die Informationen über seine illegalen Aktivitäten im Internet verbreitet hatten [in 2Chan? mb.], begann der Betreiber, Beweise zu vernichten. Daraufhin beschloss die Polizei am 23. Februar, ihn festzunehmen und seine Wohnung zu durchsuchen.«
»Außerdem fanden die Strafverfolgungsbehörden bei der Durchsuchung der angemieteten Wohnung des Veranstalters zwei minderjährige Mädchen, die der Täter für die Herstellung pornografischer Videos benutzen wollte.«
»Am 28. Februar 2019 meldete die ukrainische Cyberpolizei, dass die Festnahme eines jungen Komplizen gelungen war. Der 21jährige Kyiwer Einwohner hatte zuerst nicht festgenommen werden können, weil er sich versteckt hielt. Ferner hiess es, dass mit den mittlerweile 6 identifizierten Kindern Psychologen arbeiten würden.«
Später wurde bekannt, dass insgesamt rund 60 Kinder [=Minderjährige bis 18, siehe https://poltava.to/news/52227/ durch das Studio „gegangen“ waren. 300’000 Fotos, teils noch aus der Zeit der analogen Fotografie stammend, und mehrere tausend Videos sollen beschlagnahmt worden sein. Die grosse Zahl bedeutet, dass der Veranstalter nicht nur Material produziert, sondern auch selber beschafft hat, was ihn als Pädophilen ausweist. Das selber produzierte Material wurde überwiegend an ausländische Abnehmer verbreitet, da diese mehr dafür bezahlen konnten. So verzeichneten die Strafverfolgungsbehörden auf einer seiner zahlreichen Krypto-Geldbörsen den Eingang eines [einzelnen!] Betrags von rund 47’000 US Dollar.
Hier verweist Poltawa News auf die Erkundungen der Anonymen vom Imageboard Dvach:
»Interessanterweise [!] wurde eine vollständige Untersuchung (mit Adressen, Social-Media-Seiten, Telefonnummern der Organisatoren des Pornostudios) von Nutzern des anonymen Bilderbretts (Forum) Dvach durchgeführt. Erst die Beschwerde eines Einwohners der Region Poltawa am 18. Februar 2019 brachte die Sache ins Rollen. Der Antragsteller fügte einen USB-Stick mit allen von Dvach gesammelten Beweisen bei.« https://poltava.to/news/52227/
Vermutlich war dieser Beschwerdeführer aus Poltawa einer der beiden anonymen Nachforscher vom imageboard Dvach.
Anfang August 2019 wird die Haft des als „Organisator“ verhafteten Mannes gegen Kaution in Hausarrest umgewandelt, da keine Gefahr der Beeinflussung von Zeugen bestehe und Oleg Morgun, so sein nun bekannt gegebener Name, nicht vorbestraft sei und einen „positiven Charakter“ habe.
Die Verfolgung fokussiert jetzt vor allem den 21jährigen Komplizen und Porno-Darsteller. Während Morgun nur der Herstellung von Pornografie verdächtigt wird, fällt auf Mykhailo Kabatin der zusätzliche Verdacht der Verführung und, was besonders schwer wiegt, der Vergewaltigung von Minderjährigen.
Nachdem Morgun sich nicht an die Bedingungen seines Hausarrests hielt, wurde er am 21. August in einer Kyiwer Mietwohnung erneut festgenommen und inhaftiert. https://poltava.to/news/52302
Darstellung aus der Sicht der Anonymen Hacker
(Quelle: https://neolurk.org/wiki/Sonyagate)
Hintergrund
»In der zweiten Jahreshälfte 2018 erschien … im Zwiebelnetzwerk ein Video, in dem ein 8-jähriges Loli [=Mädchen; es muss sich um Sonya handeln, siehe unten, mb.] in einer bestickten Vyshyvanka [Jacke mit traditionellen, ostslawischen Stickmustern, besonders in der Ukraine verbreitet; mb.] ein unangemessenes Verhalten mit zwei Frauen und einem Kun [jüngerer Mann] an den Tag legte. Das Video selbst war nach Ansicht jener, die es gesehen haben, Scheisse, die Hauptdarsteller sahen gelangweilt und nicht initiativ aus. Aber der Clou war, dass im Gegensatz zu anderen Produzenten solchen Inhalts die Protagonisten, einschließlich der Loli, ihre Gesichter nicht verbargen und so eine phänomenale Abgefahrenheit bei der Aussicht, ins Gefängnis zu kommen, demonstrierten.«
»Ende 2018 – Anfang 2019 wurde das Video an Pädokanäle außerhalb des Zwiebel-Netzwerks weitergegeben, wo es von einer gleichgültigen [Übersetzung fragwürdig] anonymen Person entdeckt wurde, worauf sich alles zu drehen begann…«

https://neolurk.org/wiki/Sonyagate
Das Wesentliche
»Sobald die Clips der CP in die Hände von Anonymous gelangten, begann eine ständige Suche … die sich innerhalb von zwei Wochen zu einer umfassenden Untersuchung und schließlich zu einer Verschwörungstheorie ausweitete, da die Behörden und Medien nicht reagierten.«
Zur ausbleibenden Reaktion der Medien noch ein Zitat aus einer archivierten imageboard-Quelle:
»Anons schickten Briefe an die Medien, fast alle wurden ignoriert (in den ukrainischen Medien – alle.) Ein Internet-Antrag an die SBU passierte den Filter nicht, an die Nationale Polizei – wurde akzeptiert, aber keine Antwort, 8 Tage vergangen. Um den 15. Tag herum gab es einen Kyiver Anon-Helden, der eine Beschwerde bei der Nationalen Polizei der Ukraine einreichte…, es gibt immer noch keine Nachrichten über die Verhaftung der Organisatoren des Studios.« https://arhivach.top/thread/429359/#191921500
»Zunächst wurden Gesichter gejagt und mit Hilfe des neuronalen Netzes searchface.ru in Kontaktiks [dem russischen Facebook-Imitat Vk bzw. VKontakte] gefunden, woraufhin anonyme Personen, die die Namen kannten, leicht Informationen über die Teilnehmer herausfanden:«
Sonya
Karina Orlova
Maria Virich
Mikhail Kabatin
Alex Kenon

»Sonya 1550898674515.jpeg [alternativ: https://arhivach.top/thread/429359/#191921500 #308; beide Links inzwischen tot] ist das Mädchen aus dem Video. Auch nach zwei Wochen der Suche wurde sie [durch Anonymous] nicht gefunden. Alles, was Anon erfuhr, war der Name, der in einem der Videos von jemandem hinter den Kulissen geflüstert wurde [aus anderer Quelle habe ich, dass man im Video eine Stimme aus dem Off hören konnte, die dem 8- oder 10jährigen Mädchen während einer Sex-Szene halblaut zurief: „stöhne, Sonya, stöhne“ – Soviel zum Blödsinn dieser Pornoproduktion.].

Das gab der ganzen Geschichte seinen Namen [Sonyagate] und wurde höchstwahrscheinlich bereits von den Paladinen [=LEA Rechtsverfolgungs-Agenten; Jargon der H.A.] des Innenministeriums gefunden. Nach dem zu urteilen, was in einer TV-Sendung zu diesem Thema gesagt wurde, ist sie von ihrer eigenen Schwester [Halbschwester? mn.] in die Welt der Mode, des Glitzers und der Schönheit der Pornografie eingeführt worden.«

»Karina Orlova ist ein Glamour Kitty, 17 Jahre alt zum Zeitpunkt der Untersuchung (geboren 3. August 2001). In dem Video trägt sie ein Krankenschwester-Outfit aus dem schmierigsten Sexshop, entkleidet Loli und reibt ihre „Marmelade“ an ihm. Sie wurde durch ihre Portacos … [und gewisse Gesichtsmerkmale; sowei angeblich auch anhand einer Tätowierung] identifiziert. Sie kannte den Kameramann und Regisseur schon, als sie selbst noch ein Loli war, wie alte Fotos von ihr und ihrem „Rudel“ beweisen. Sie ist das Melissa-Modell aus dem alten LoLand-Projekt (allerdings ohne den CP). Als Kind war sie Tänzerin und Turnerin, und alten Profilen nach zu urteilen träumte sie davon, Schauspielerin oder Model zu werden (in gewisser Weise ging ihr Traum in Erfüllung). Auf den [Social Media-] Seiten, auf denen sie von einem Anon gefunden wurde, trat sie in einem beschissenen Anzug in Clubs auf, es ging um Selfies mit geschürzten [gespritzten?] Lippen, Pathos beim Spucken von Wasserpfeifenrauch in die Kamera und andere Details aus dem Leben eines nicht mit Intelligenz belasteten Glamour-Hühnchens Ende der 2010er Jahre. Dass ihr Mitmachen nicht strafrechtlich verfolgt wird, sondern sie als Opfer dasteht, bringt den Anon in Rage.«
Auf einer der Seiten von Anonymous gibt es ein Bild von Karina Orlova mit einem Kind von etwa sieben Jahren. Man sieht sie in dem bereits erwähnten „beschissenen“ Krankenschwester-Porno-Outfit und das Mädchen in der Vyschyvanka. Über dem Bild steht: „Wenn du deine Schwester in die erste Klasse bringst“. Damit sollte wahrscheinlich angedeutet werden, dass K. Orlova die Schwester des „Loli“ ist und sie in die Pornogruppe eingeführt hat und als seine Partnerin/Missbraucherin fungiert.

»Maria Virich…war zum Zeitpunkt der Untersuchung 17 Jahre alt (geboren am 25. November 2001). In dem Video war sie mit ihrem Freund zusammen, der auch direkt beteiligt war [M. K; siehe unten], wo sie mit einer Loli-Zunge [?] und einem Dildo [Vibrator ?] gearbeitet hat. Auf VKontakte wurde sie schnell durch ihr Gesicht und den ewig offenen Mund gefunden…
Eine Durchschnittsbürgerin, die an der Hochschule für Bauwesen, Architektur und Design (KKBAD) studiert. Sie ist vor allem für ihr Twerking bekannt und für die Tatsache, dass sie wie Orlova unter dem Pseudonym Fekla für das LoLand-Team filmte… Derzeit gilt sie, ähnlich wie die erste Pädodarstellerin, als Opfer [da sie noch Kind ist]. Ja.«
»Mikhail Kabatin – ein Liebhaber mit zunehmender Glatze, wenn es darum geht, Penis und verschiedene improvisierte Gegenstände vor der Kamera in Lolis zu stecken, und Teilzeitfreund von Masha Virich, 19 Jahre alt zum Zeitpunkt der Dreharbeiten. Er wurde nicht sofort entdeckt, denn für das Video, in dem er mit einer Loli Geschlechtsverkehr hat, rasierte er sich eine Glatze. Ein typischer Zoomer [?]-Student der Kyiver Sharaga [vermutlich Kyiwer Studenten-Jargon für Hochschule, ursprgl. für geheime Labors im Gulag-System], ein

Liebhaber von Clubbing, CS, PUBG… Sobald die Geschichte ans Licht kam, versuchte er erschreckt, sich zu verpissen, wurde aber tapfer von den Paladinen [Polizisten, Beamten] des Innenministeriums der Ukraine festgehalten. [Es folgt eine Andeutung, dass auch er gegen Kaution freigelassen wurde.[Ein Foto mit kahl rasiertem Schädel kann ich nicht zur Verfügung stellen. Das Bild oben stammt aus Poltawa News vom 15.Febr.2020.]«
»Alex Kenon, alias Evgeniy Oleg Morgun ist Kameramann, Regisseur, Fotograf und Liebhaber kleiner Mädchen in jeder Hinsicht. Tatsächlich organisierte und filmte er die CP und beteiligte sich auch aktiv daran [?]. Seine Aufdeckung brauchte am längsten, denn trotz einer scheinbar guten Verschwörung (er

hatte keine Profile/Fotos online, sein einziges Foto wurde auf einem Gruppenfoto von der Hochzeit seines Sohnes gefunden) sind seine Aktivitäten ein Beispiel epischer Dummheit. Auf den Avataren seiner Fake-Accounts postete er entweder ein Foto seines Sohnes Evgeniy oder Fotos seiner haarlosen Katzen, was den Anon schließlich zu Evgeniy und dann zu Oleg führte. …«
»3 Terabyte CP (laut der Untersuchung hatten viele Dateien bezeichnende Namen wie „SASHA ANAL BONE“, „KARISHA BARBIE SPERM“, „SONYA SPERM VIDEO“ und dergleichen), sowie Bücher über Kinder- und Jugendpsychologie/Neurologie und Krypto-Wallets mit runden Summen von dankbaren Kunden […wurden bei ihm gefunden. Hier stützt sich der Text wohl auf offizielle Quellen]. »Wie die ukrainische Polizei später herausfand, war der Pron mit Minderjährigen im Einsatz und erhielt Aufträge von ausländischen Staatsbürgern, die Mädchen aus dem „Portfolio“ des Fotografen auswählten. Das Portfolio war bemerkenswert, da der Pädofotograf seit den Tagen der Filmseifenkisten Fotos von Lolis gesammelt hatte. Er wurde festgenommen, er bat darum, für kurze Zeit unter Hausarrest freigelassen zu werden, doch während er sich auf den Kauf eines Autos [?] vorbereitete, wurde er erneut festgenommen – dieses Mal ohne Optionen. Er wartete nicht auf den Prozess und beschloss, ein Jahr nach seiner Verhaftung direkt zum Prozess gegen Gott zu gehen. [Mehr zu dieser Andeutung siehe unten. Obiges Bild stammt aus Poltawa News vom 15.Sept.2020]«
Vollständige Chronologie der Veranstaltungen
12-13.02.2019
»[Ermitteln der Identität der Akteure mit Hilfe ihrer Gesichtsbilder, wie sie im Video gefunden wurden] Der mutige Anonymus… fand sofort Seiten von zwei geschlechtsreifen Hauptdarstellerinnen, die zu seiner Überraschung ein ruhiges Leben führten, in Clubs herumhingen und Wasserpfeife rauchten. Sie entpuppten sich als Maria Virich und Karina Orlova. Voller rechtschaffener Wut erstellte Anon sofort einen Thread, in dem er dazu aufrief, [den beiden Frauen nachzustellen] und alle Behörden einzuschalten, die Einfluss auf ihre Eindämmung haben könnten.«
14-18.02.2019
Während dieser Zeit wurden gefunden:
die Seiten und Lebensläufe aller beteiligten Personen;
ihre Freunde;
ihre Verwandten;
fast alle ihre Adressen;
Aus dem Video konnten wir den Namen von Loli (Sonya) herausfinden;
und, was am wichtigsten ist, Alex Kenon [eigentlicher Name Oleg Morgun].
18-23.02.2019 – Sonyagate
»Anonymous ging langsam die Puste aus. Das Schweigen der Behörden und der Medien, die fehlende Reaktion der Polizei mit schriftlichen Erklärungen und einer vollständigen Beweislage veranlasste Anon zu der Annahme, dass das Studio auf sehr hohem Niveau überdacht [protegiert] ist. Der Name #sonyagate tauchte auf, zu Ehren des Loli aus dem Video, dessen Identität trotz langer Suche für Anonymous ein Rätsel blieb.«
»In seiner Verzweiflung schrieb Anonymous Anträge an Interpol, UNICEF, klopfte bei der Staatsanwaltschaft an und legte erfolglos Spuren auf 4Chan ([einem analogen Forum], wo das Thema „ukrainisches Pizzagate“ genannt wurde) und auf ukrainischen Foren an, bis zu dem Punkt, an dem sich Leute von Kyiw versammelten, um provokative Flugblätter in der Stadt und an den Wohnorten der beteiligten Personen zu verteilen. … Und plötzlich…«
24.02.2019
»… wie ein Donnerschlag vom klaren Himmel fällt die Nachricht über die Festnahme eines gewissen pädophilen Videophilen aus der Hauptstadt… Auf dem [offiziellen] Video der Verhaftung wurde unverkennbar Oleg Morgun identifiziert. Zu Beginn des Videos hörte man: „Familienname? – Morgun. Mor-goon.“ VICTORY.«
»In der Nachricht hieß es, die ukrainische Nationalpolizei habe das Pornostudio „mit Hilfe britischer Geheimdienste“ eingenommen, was eine Menge Lulz in den Siegesthreads erzeugte… [die Anonymous Hackers] hiessen aus irgendeinem Grund „Britische Geheimdienste“ … Zusätzlich zu den offiziellen Artikeln über die Festnahme des Organisators begannen die Medien, Artikel zu veröffentlichen, in denen der Sieg der Legion [der Anonym. Hackers] gefeiert wurde. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts war es so weit, dass anonyme Personen versuchten, Anonymous für ein Interview über die Geschehnisse zu kontaktieren.«
28.02.2019
»Der Pädo-Hauptdarsteller Mikhail Kabatin, der sich nach dem Beginn des Rummels im Keller abseits der üblichen Aufenthaltsorte versteckt hatte, wurde schließlich von den tapferen Paladinen des Innenministeriums eingeholt.«
05.08.2019
»Morgun, der stark abgenommen hat und das Gefängnisessen satt hat, konnte einen Wechsel vom Gefängnisarrest zum Hausarrest erwirken, worüber es in den Ukro-Medien mehrere wütende Artikel gab. Am 20. August stellten die Paladine des Innenministeriums jedoch fest, dass der CP-Liebhaber … die Aufforderung des Gerichts, sich fleißig bei der Behörde zu melden und seinen Wohnort nicht zu verlassen, ignoriert hatte. Und schon am 21. August stellte die Cyberpolizei Morgun in seiner gemieteten Wohnung, und er wurde dazu verdammt, hinter Gittern auf seinen Prozess zu warten.«
07.11.2019

»Ukropolitsai fand einen dritten Pädo-Darsteller, der sich als der einzige Angeklagte herausstellte, dessen Intelligenz höher war als die eines Schwachkopfes, denn er wurde mit einer Maske gefilmt, und als das Gezappel begann, zog er ins Ausland. Es handelt sich um einen gewissen Konstantin Romanowitsch Kersch.« [Vermutlich ist dieser Mann identisch mit dem oben erwähnten 21jährigen Komplizen von Morgun. Auf dem Gruppenfoto von der Heirat seines Sohnes, welches sich offenbar auf https://neolurk.org/wiki/Sonyagate findet, sieht man diesen R.Kersch an zentraler Stelle, dicht neben Morgun. Es könnte sich also um Morguns Sohn handeln, der in der Szene mit einem Pseudonym auftrat, wie sein Vater auch..]
20.01.2020
»Sonyagate führte zum Ende eines der Angeklagten: Oleg Morgun starb in der Untersuchungshaftanstalt. Nach offiziellen Angaben war die Ursache eine chronische Herzerkrankung, aber wir-wissen-etwas….«
»Die Geschichte geht weiter, Anon: Wir warten auf Neuigkeiten über die anderen Angeklagten in dem Fall.«
Ein Moment der Reflexion
»Es kann nicht gesagt werden, dass das oben Beschriebene [..] rein und transparent war… Die Freude von Anonymous wird von der Tatsache überschattet, dass er [Anonymous ?] … eine echte Untersuchung behindert hat [?], und sich den bösartigen, heftigen HASS der Hälfte des Forums verdient hat, die gekreischt hat, dass „Oldfags nicht gegen CP kämpfen! Bienen nicht gegen Honig kämpfen sollten !“.«
[Dies ist nicht die einzige Andeutung im ganzen Bericht der Anonymous Hackers, dass an ihrer Initiative auch Pädophile beteiligt waren, die schon eine gewisse Vertrautheit mit der Szene und/oder den Videos mit sich brachten. Die Bilder bzw. die „Lolis“ darauf wären dann der Honig gewesen, gegen den sie – als Bienen, die ja Honig sammeln – nun selber zu kämpfen gezwungen gewesen wären.]
»Der eigentliche Punkt von Sonyagate ist … dass ein weiteres eitriges Geschwür am Arsch der Gesellschaft namens Board geplatzt ist und alles bespritzt hat. … Anstatt gedankenlos auf Loli herumzuhacken, hat [Anonymous oder Anon]… nachgedacht, und die eklatante Straflosigkeit hat ihn mehr interessiert als ein Grund zum Herumhacken. Neben der Straffreiheit … kam wieder einmal das Wesen der glamourösen Muschis aus den Clubs mit den bunten Fotos auf Instagram zum Vorschein… Angesichts der Tatsache, dass die Hauptdarstellerinnen – Orlova, Virich und viele andere – selbst Lolis sind und eng mit dem Verkäufer der CP zusammengearbeitet haben, ist in ihren Köpfen kaum Platz für die Vorstellung, dass Sex mit Minderjährigen unmoralisch oder falsch ist, und, wie Anonymous anmerkte, „wenn sie als Kinder benutzt werden, werden sie auch in Zukunft nur benutzt werden„.«
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Noch einmal: Portawa News:
»Die Organisatoren und Beteiligten an der Produktion von Kinderpornos wurden von Nutzern des anonymen Forums entlarvt.«
https://poltava.to/news/54776/ 15. März 2020, 10:28
Hier finden wir bestätigt, dass die Mainstream-Presse – oder wenigstens die Poltawa News – die Arbeit der Hacker Anonymous angemessen dargestellt hat. Die offiziellen Quellen, so heisst es in den Poltawa News, hätten wenig über den Prozess der Identifizierung gesagt und nur von der Anklage dieses einen Geschädigten sowie von der Meldung der britischen Kollegen gesprochen. Poltawa News übernimmt ohne Fragezeichen die Darstellung, wonach die drei Pornodarsteller und der Organisator von zwei Anonymous-Mitgliedern identifiziert wurden, sowie letztlich auch das Mädchen [Sonya].

Das letzte, was ich bei Poltawa News und überhaupt finden kann, sind diese eher resignativ klingenden Zeilen:
»Bislang kann nur eine Person – Michail Kabatin – realistischerweise mit einer Bestrafung rechnen... Die letzte gerichtliche Anhörung zu Kabatins Anklage sollte vor dem Kyiver Bezirksgericht Dniprovskyi stattfinden. Der Termin für die nächste Anhörung ist noch nicht bekannt.«
Weitere Meldungen zu diesem Fall konnte ich keine finden.
Einem anonymen Beitrag [im archivierten 2Chan-Thread vom 12.1.20] entnehme ich, dass die Gerichtsmedizin ein zerrissenes Jungfernhäutchen und einen aufgeblähten Anus bei der jüngsten Darstellerin [Sonya?] festgestellt habe. Eine Quelle wird nicht angegeben.
Ah ja und, was ich noch in der offiziellen Mitteilung der Kiywer Polizei gefunden habe: Die aufgefundenen Mädchen, die Opfer also, seien alles Kinder aus unvollständigen Familien gewesen. Das klang wie eine Versicherung der anderen Elteren, dass ihnen bzw. ihren Kindern derartiges nicht zustossen könne.
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Sonya und die anderen involvierten vorpubertären Mädchen dürften jetzt etwa 16 Jahre alt oder älter sein. Sie wissen vielleicht nichts von dieser Seite, und wenn, mögen sie wenig Lust haben, in der Oeffentlichkeit darauf zurück zu kommen. Interessant wäre es schon, wenn sie uns einen Begriff davon gäben, wie sie heute zu der Geschichte stehen. Vielleicht – wer weiss – geschieht das Wunder doch, und wir dürfen eines Tages hier ein Lebenszeichen von ihnen vernehmen. Mein Dank und meine Anerkennung wäre ihnen sicher. Es steht dafür die Kommentar-Funktion bereit.
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NEWEST –> Love Affair. Die Memoiren einer verbotenen Vater-Tochter-Beziehung.
NEW –> Fit for sex from the first menstruation on.
Das könnte dich auch interessieren:
Wie gut Sonya und ihre (oben nicht erwähnten) Kolleginnen das alles ausgehalten haben und ob sie Schaden genommen haben, lässt sich vielleicht besser beurteilen, wenn man den folgenden Text (aus ganz anderem Zusammenhang) in die Bewertung einbezieht:
Ein Blick in die Welt der „Baby-Prostitution.“ *
Hier beschreibt ein amerikanischer Soziologieprofessor seine Erkenntnisse aus Interviews mit Mädchen, die sich vor dem 12. Lebensjahr prostituiert und/oder aktiv an der Herstellung von Kinderpornografie beteiligt haben.
Hier ist die Geschichte eines anderen Mädchens, das durch seine Nacktfotos berühmt wurde (die teilweise von ihrer Mutter aufgenommen wurden, die ein sexuelles Interesse an ihr hatte):
Eva Ionesco I – Das Skandalkind. Evas Kindheit bis 11
Eva Ionesco II – „Die Kinder der Nacht“. Neues aus ihren wildesten Jahren (11-13).
Eva I., das jüngste Fotomodell, das je in einem Playboy-Centerfold zu sehen war (im Alter von 11 Jahren), nachdem sie jahrelang das Objekt der pornografischen Aufnahmen ihrer Mutter gewesen war und von ihr an Polanski zum Geschlechtsverkehr und an den Nacktmädchen-Fotografen Bourboulon vermittelt worden war, und schließlich in Maladolescenza („Welpenliebe“,“Spielen wir Liebe“, „Puppy Love“) in der Hauptrolle sexuelle Nacktszenen machen musste, erzählt in ihren beiden autobiografischen Kindheitsberichten, wie sie das sexuelle Interesse ihrer Mutter an ihr erlebte und was sie sexuell unternahm – aus Rache oder weil sie sich bald für reif genug hielt. Am Ende ihrer Erzählung distanziert sich die Autorin von der Erwartung, die Opferrolle zu übernehmen.
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Quellen:
„Die Polizei der Region Poltawa hat ein Kinderpornostudio in Kyiw aufgedeckt: Betroffen waren Kinder im Alter von 9 bis 17 Jahren.« 25. Februar 2019, 11:27 Uhr https://poltava.to/news/50039/
„Das Bezirksgericht Poltawa hat im Oktober am 14. August 2019, 19:59 Uhr, einen Pädophilen gegen Kaution in Höhe von 153.000 freigelassen, durch dessen Pornostudio 60 Kinder „passierten“.« https://poltava.to/news/52227/
„Die Polizei nahm den Organisator eines Kinderpornostudios zum zweiten Mal fest, der am 21. August 2019 um 17:16 Uhr vom Bezirksgericht Poltawa im Oktober freigelassen wurde.« https://poltava.to/news/52302/
„Der Organisator des Kinderpornostudios wurde erneut für 60 Tage in Untersuchungshaft genommen.« 22. August 2019, 17:28 Uhr https://poltava.to/news/52318/
„Der Organisator eines Kinderpornostudios starb in einer Untersuchungshaftanstalt.« 15. März 2020, 11:28 Uhr. https://poltava.to/news/54776/
https://neolurk.org/wiki/Sonyagate
https://2ch.hk/b/arch/2019-02-12/res/191328560.html
Ein weiterer archivierter 2ch.hk thread sowie ein archivach thread.
Die Fotos von den beiden weiblichen „Darstellern“ stammen von ihren inzwischen gelöschten accounts bei Vkontakte oder Instagram.

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